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Bild: Stromnetz

Strom erzeugen und einspeisen

Sie möchten selbst Strom erzeugen, z. B. mit einer Photovoltaikanlage oder einem BHKW?
... und Strom in unser Netz einspeisen?

Die benötigten Formulare zum Netzanschluss finden Sie hier.

Außerdem stellen wir Ihnen einige wichtige Hinweise für Anlagenbetreiber rund um EEG und KWK-G bereit.

Alles Weitere klären wir gerne persönlich mit Ihnen.


Formulare

Für die Einspeisung von Strom aus Photovoltaik, BHKW, Wasser, Wind oder Brennstoffzellen stellen wir Ihnen hier alle nötigen Formulare zum Download zur Verfügung. Diese füllen Sie bitte aus und senden sie an unser Kundenbüro:

KommEnergie GmbH 
Hauptplatz 4
82223 Eichenau


EEG-Umlage auf selbstverbrauchten Strom

Registrierungspflicht: Gefahr Vergütungsverlust

Am 1. Juli 2017 ist die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) in Kraft getreten. Mit dem Marktstammdatenregister (MaStR) ist ein Instrument geschaffen worden, das alle wesentlichen Akteure der Bereiche Strom und Gas erfasst. Vor dem Hintergrund des in den vergangenen Jahren erfolgten Zuwachses vor allem an Stromerzeugungsanlagen soll die Datengrundlage für die Energiewirtschaft umfassend verbessert werden und der Energiemarkt als Ganzes abgebildet werden. Die Inbetriebnahme des Registers seitens der Bundesnetzagentur (BNetzA) erfolgte am 31.01.2019.

Die MaStRV gilt für alle Strom- und Gaserzeugungsanlagen und Speicher. Bei Anlagen, die vor dem Start des Webportals (Register der BNetzA) in Betrieb gegangen sind, gilt i. d. R. eine zweijährige Frist zur Registrierung. Für Neuanlagen, die nach dem Start des Webportals (Register der BNetzA) in Betrieb genommen werden, gilt nach Inbetriebnahme eine einmonatige Frist zur Registrierung.

Um Vergütungsansprüche von Neuanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bzw. Zuschlagszahlungen nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) nicht zu verlieren, sind die Informationen aus dem Internetauftritt der BNetzA zu beachten.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit Ihre Anlage zu registrieren finden Sie unter:

Vergütungsverzicht

Mit Inkrafttreten des EEG 2017 lässt der Gesetzgeber im § 7 EEG 2017 unter bestimmten Voraussetzungen einen Vergütungsverzicht zu. Dies wird auch im § 61 Abs. 2 Nr. 3 EEG 2017 mit der Ausnahme für die EEG Umlagepflicht deutlich: Versorgt sich der Eigenversorger vollständig selbst mit Strom aus Erneuerbaren Energien und nimmt für den Strom aus seiner Anlage, den er nicht selbst verbraucht, keine Zahlung nach § 19 Abs. 1 (Marktprämie oder Einspeisevergütung) oder § 50 (Flexprämie) in Anspruch, so entfällt für diese Menge die EEG-Umlagepflicht.

Vorraussetzung hierfür ist die Unterzeichnung der Vereinbarung zum Verzicht. 

Mieterstrom

Am 25. Juli 2017 wurde das Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbare-Energien-Gesetzes verabschiedet, das unter anderem die Förderung bestimmter Mieterstrommodelle vorsieht. Betreiber von Solaranlagen auf Wohngebäuden können für den von Mietern im gleichen Haus oder in räumlicher Nähe verbrauchten Strom einen Mieterstromzuschlag geltend machen, wenn ihre Anlage nach dem 25. Juli 2017 in Betrieb gegangen ist und eine installierte Leistung von 100 kW nicht überschreitet. Von den Mietern nicht verbrauchter Strom kann in das Netz der öffentlichen Versorgung eingespeist und vergütet werden.

Der Mieterstromzuschlag entspricht der PV Einspeisevergütung, die von der Anlagengröße abhängig ist, abzüglich eines vom jährlichen Photovoltaik-Zubau abhängigen Abschlags. Somit ergibt sich ein Mieterstromzuschlag zwischen 2,2 und 3,8 Cent pro Kilowattstunde. Insgesamt ist die Förderung auf einen jährlichen Zubau von 500 MW installierter Leistung begrenzt. Für Mieter entfallen bei Bezug von Mieterstrom einige Kostenbestandteile im Vergleich zum Bezug aus dem Netz der öffentlichen Versorgung (Netzentgelte, netzseitige Umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgabe).

Das Formular "Nachweis zum Anspruch auf Mieterstromzuschlag" finden Sie hier.
Bitte senden Sie das Formular unterschrieben an

KommEnergie GmbH

Hauptplatz 4

82223 Eichenau

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Steckerfertige Erzeugungsanlagen (Balkon-PV-Module)

Für die Anmeldung sogenannter Balkon-PV-Anlagen stellen wir Ihnen ein vereinfachtes Formular  zur Verfügung.

Auf den Seiten des VDE finden Sie weitergehende Informationen und Hinweise zu diesen Anlagen.


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