Menü
Bild: Das Team der KommEnergie hilft Ihnen gerne

Historie

Die Anfänge der Stromversorgung in den Gemeinden Alling/Eichenau, Gröbenzell (damals bestehend aus Ortsteilen der Landeshauptstadt München sowie der umliegenden Gemeinden Puchheim, Olching und Geiselbullach) und Puchheim reichen in das Jahr 1909 zurück. Damals beauftragten die Gemeinden die Isarwerke GmbH, ihre Einwohner an das Leitungsnetz anzuschließen und mit elektrischer Energie zu versorgen. 1955 wurde aus der ehemaligen Isarwerke GmbH durch Fusion die Isar-Amperwerke AG, im Jahr 2000 die E.ON Bayern AG und im Jahr 2013 die Bayernwerk AG.

Steigende Zahl von Kunden

In den Folgejahren kam es zu einem kontinuierlichen Ausbau des Leitungsnetzes, das zusammen mit einer steigenden Zahl von Transformatorenstationen die Versorgung einer wachsenden Kundenzahl sicherstellte. 

Neues Umspannwerk

Die größte Herausforderung für das Unternehmen war die rasante bauliche Entwicklung der 60er- und 70er-Jahre. Auf den Fluren der bislang noch ländlichen Siedlungen wurden verstärkt städtische Bauten errichtet, die mit elektrischer Energie versorgt werden mussten. Um die notwendige Versorgung der aufstrebenden Gemeinden mit elektrischem Strom zu sichern, wurde im Jahr 1972 das Umspannwerk Puchheim errichtet und das Mittelspannungsnetz nach und nach auf eine Spannung von 20.000 Volt umgestellt, was die Versorgungssicherheit entscheidend verbesserte.

Weg für gemeinsame Gesellschaft bereitet

Seit 1990 wurden von den Gemeinden Überlegungen zur Übernahme des Leitungsnetzes angestellt. Zu dieser Zeit zeigte auch die Gemeinde Olching Interesse, sich an einem Gemeinschaftsverbund zu beteiligen. 2000 wurde durch den Abschluss neuer Konzessionsverträge mit den Gemeinden Eichenau, Gröbenzell, Puchheim und Olching die Vertragslaufzeit auf den 14.02.2005 begrenzt und der Weg für ein neues Unternehmen bereitet. Im Februar 2006 entschied sich die Gemeinde Olching gegen eine gemeinsame Gesellschaft.

Gründung der KommEnergie GmbH

An der am 27.10.2006 gegründeten KommEnergie GmbH haben sich die Gemeinden am 12.06.2007 mit jeweils elf Prozent beteiligt, wobei im Gesellschaftsvertrag geregelt wurde, dass die Gemeinden im Aufsichtsrat insgesamt über 51 Prozent der Stimmenanteile verfügen. Um den Betriebsübergang reibungslos vollziehen zu können, wurde der gesamte Betrieb rückwirkend zum 01.01.2007 an die Bayernwerk AG verpachtet. Zwischenzeitlich wurde durch eine EU-weite Ausschreibung der technische und kaufmännische Betriebsführer gesucht. Zudem wurden Netzbaumaßnahmen zur Entflechtung der Netze durchgeführt und die vertrieblichen Prozesse auf das neue Unternehmen zugeschnitten.

Seite drucken

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Informationen